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Frauengeheimnisse


Jan 28, 2021

Viele von uns haben die Nase voll. Von so vielem.
In meinem Umfeld beobachte ich grad viel Frustration.
 Und auch ich wünsche mir oft, dass die Dinge anders wären.

Wenn ich jedoch in meinem warmen wunderschönen Zuhause aus dem Fenster schaue und den Schneeflocken beim Fliegen zuschaue, überkommt mich manchmal etwas Scham.

Ich höre im Moment so viele Leute sich beschweren.
Weil sie zu Hause bleiben müssen, weil sie keine Lust mehr haben auf die Coronamassnahmen, weil...

Das kann ich gut verstehen.
Viele von uns sind grad in einer schwierigen Situation.

Dennoch: Wir beschweren uns auf sehr hohem Niveau.
Sind wir uns das bewusst?
Könnten wir diese Energie wohl etwas gescheiter einsetzen?
Nämlich dort, wo sie wirklich etwas bewirken kann?

Was mir jeweils hilft, auch in der Krise zuversichtlich zu bleiben:

1. Perspektivenwechsel:
Schau dich mal um. Ich nehme an, du hast fliessendes Wasser zu Hause, wohl Trinkwasser, mit dem du auch dein funktionierendes WC spülst. Du hast eine Heizung, genug zu Essen, warme Kleider.

Hierzu schaue ich immer wieder das Video «A Grateful Day» von Pater David-Steindl Rast an. Und stehe dann ab und zu in der Küche und staune: Wir haben einen Wasserhahne. Und da kommt Wasser raus. Sauberes Trinkwasser... Er hat auc hein Buch geschrieben: "Fülle und Nichts". Ein Buch, das vom Leben in Fülle handelt. Es geht um das Lebendigwerden. Ich könnte es in zwei Worte zusammenfassen: Wache auf. (Kannst du mir einen Gefallen tun: Bitte kaufe deine Bücher immer noch beim lokalen Buchhändler. In Bern haben die meisten einen Bestell- und Abholdienst.)

Schau dir mal einer dieser Links an und vielleicht weißt du dann, was ich meine: https://www.zdf.de/nachrichten/video/politik-fluechtlinge-bosnien-herzegowina-lipa-100.html
Oder vielleicht das: https://www.zdf.de/nachrichten/video/panorama-lesbos-fluechtlingslager-100.html

Ein Freund von mir aus Chile hat mir vor Kurzem erzählt, wie schön es hier in der Schweiz sei. Diese Sicherheit. Er könne einfach hingehen, wo er wolle. Und es habe kaum Zäune, kaum Wachen und trotzdem fühle er sich so sicher wie noch nie in seinem Leben.
Ich war sehr berührt.
Stimmt.
War ich mir überhaupt nicht bewusst.

2. Self-care:
Psychische & physische Gesundheit ist kein Zufall.
Es ist ein Ergebnis achtsamer Arbeit.

Und fühlt sich nicht immer nach rosaroter Wolke an. Genau, die Meditation am Morgen ist nicht immer nur Spass und natürlich habe auch ich öfters Mal keine Lust auf Workout oder kalte Dusche.

Gesundheit und Glücklichsein ist eine Entscheidung! (Glaubst du nicht? Dann lese die Bücher von Edit Eger, einer Holocaustüberlebenden. Sie haben mich tief beeindruckt.)

1. Bewegung: Wenns wirklich hart auf hart kommt, reichen 2m2 Platz, um dich fit zu halten. Und wenn immer es geht, geh raus. Die Natur ist auch im Winter zauberhaft. Es gibt immer etwas zu entdecken. (Aber bitte gehe auf den Wegen und beachte die Wildschutzzonen, Coronazeit ist grad etwas Stresszeit für Flora und Fauna.)

2. Ernährung: In unserem Schlaraffenland kann wohl niemand sagen, dass wir es uns nicht leisten können, gesund zu essen. Es ist nämlich viel einfacher, als du denkst. Vielleicht wär ja mal ein Kochkurs was? Den kann man auch coronakonform machen, z.B. bei Nadja von Root Food. Falls etwas Inspiration gefällig ist, schau entweder bei ROOT FOOD rein (wunderschöne Fotos) oder ANNAPURANLOVESME (tägliche Inspiration auf Instagram und tolle Rezepte auf der Website) rein.

3. Medienkonsum: Werde dir bewusst, wieviel "bad news" du verträgst. Wieso mal nur gute Nachricthen schauen? Ich schaue manchmal bei Squirrel News rein, die tragen die lösungsorientierten Nachrichten zusammen, die sonst zu kurz kommen: Berichte über neue Ideen und Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen, Best-Practice-Beispiele, Geschichten des Gelingens.

4. Pflege den Garten deiner Gedanken: Meditation ist nicht einfach nur ein eso-getue. Nein, es ist ein täglicher Beitrag zu deiner psychischen Gesundheit. Finde heraus, was für dich funktioniert: Meditation, Entspannungsübungen, innere Reisen... Mein Stress- und Frustrationslevel ist immer höher, wenn ich nicht meditiere. In meinem "spirituellen Zuhause" Hridaya Yoga kannst du deinen Meditationsretreat auch von zu Hause aus machen. FInde alle Infos hier!

5. Nähre dein Herz: Was könntest du deinem Herz heute Gutes tun? Suche nicht zu weit. Schon ein liebevoller Gedanken für dich selber (statt dich ständig selber zu kritisieren) reicht schon. Nimm dir jeden Tag Zeit, um etwas zu tun, was dein Herz zum Lachen bringt! Ich habe sehr über die Quarantierchen gelacht! (Ich bin wohl ein Lesel, ein Entspanda, ein Kreatiefseefisch oder ein Gympanse...).

6. Lerne mit deinen Gefühlen umzugehen. Emotionskompetenz ist eine der wichtigsten Qualitäten für ein glückliches Leben. Lese hier meinen Blog-Artikel «Die 90 Sekunden der Gefühle» oder finde hier den kostenlosen Minikurs "Befreite Gefühle"

7. Pflege deine Beziehungen: Auch hier gibt es unzählige Möglichkeiten. Sei kreativ und lass dir was einfallen: Erinnerst du dich noch an die Zeit, als es noch Brieffreundschaften gab...? Mein neues Lieblingsabenteuer: Kühlromantisches Suppendinner im Park oder am Fluss. Natürlich im Kerzenschein.

8. Finde etwas, was Sinnhaftigkeit in dein Leben bringt. Engagiere dich freiwillig für eine gute Sache. Lerne ein neues Hobby. (Ich mache grad einen Online-Fotokurs, der mich total begeistert). Baue Scheefrauen oder stelle dich auf den Kopf (ähm, vielleicht lernst du es zuerst in der Yogastunde) oder so... Finde hier einen spannenden Artikel "Hilf anderen - das hilft dir selbst!"

9. Hole dir Unterstützung, wenn du sie brauchst. Schreibe mir, falls ich dir was Gutes tun kann. Weißt du grad nicht, wo du anfangen sollst? Dann schreibe mir und wir schauen es zusammen an!

Und nun würde ich mich sehr freuen von dir zu hören! Wie schaut dein Frustlevel aus, nachdem du das hier gelesen hast?
 

Auf ein, gesundes, zufriedenes und kraftvolles 2021!
 
Alles Liebe,
Esther
 
 
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